Haverbreed: das System, mit dem wir uns unabhängig machen

Vor wenigen Tagen haben wir angekündigt, dass wir an einem eigenen System arbeiten, das unabhängig vom Verbundsystem funktioniert. Jetzt stellen wir es vor: Haverbreed, kurz HAVER, erreichbar unter haver.pangom.net. Dort läuft derzeit noch die ältere Fassung; der ONA Monitor nutzt bis zum Produktivstart den aktuellen Entwicklungsstand.

Kurz gesagt: Haverbreed verlässt in den nächsten Tagen die Beta und geht in die erste Produktivversion. Seit dem 1. November gibt es ein Update für den ONA Monitor, dessen Module auf Haverbreed aufbauen: Meldungssystem, Fahrplan, Liniennetzplan und Karten. Was im Monitor neu ist, steht hier.

Wie es dazu kam

Der ONA Monitor zeigt Fahrplan und Verkehrsmeldungen für Ostfriesland. Dafür holt er sich seine Informationen von anderen Stellen: von Diensten, die die offiziellen Betreiber bereitstellen. Das funktioniert, solange diese Dienste funktionieren. Wir haben aber schon länger gesehen, dass sie oft unzuverlässig und umständlich aufgebaut sind – und dass wir uns technisch auf sie nicht dauerhaft verlassen wollen. Wir tun das nicht, weil wir den Verbund ablösen wollen. Wir tun es, weil wir uns auf das Bestehende nicht verlassen konnten. Wir hätten uns gewünscht, Lösungen gemeinsam zu entwickeln.

Deshalb sind wir zu unseren Software-Helfern gegangen, den „Hiwis“, und haben gefragt: Könnt ihr ein System bauen, das wir neben unseren Artikeln befüllen können und das eine ordentliche Alternative wird? Die Antwort war Haverbreed.

Haverbreed ist technisch eigenständig, redaktionell gehört es zu ONA. Der ONA Monitor ist die erste Anwendung, andere können dieselben Daten genauso nutzen. Der Monitor bereitet sie nur noch schick auf.

Der Anlass: PHP2Shell

Haverbreed ist nicht wegen PHP2Shell entstanden. Es wird seit längerer Zeit entwickelt, bisher im Hintergrund und intern getestet. PHP2Shell war der Anlass zu sagen: Wir holen das Ding jetzt wirklich aus der Beta, statt weiter im Hintergrund zu testen.

Kurz erklärt, was PHP2Shell ist: PHP ist die Programmiersprache, auf der ein sehr großer Teil aller Webseiten läuft, auch unsere. In dieser Sprache wurden zwei schwere Sicherheitslücken gefunden. Mit ihnen konnten Angreifer eine Webseite aus der Ferne übernehmen und auf dem Server eigene Befehle ausführen, daher der Name. Wie das technisch im Einzelnen funktioniert, wissen wir ehrlich gesagt nicht so genau, das war uns zu technisch. Das haben uns unsere Software-Helfer erklärt: Es reichte, bestimmte präparierte Anfragen an eine Seite zu schicken. Für Fahrgäste heißt das vor allem: Viele Betreiber mussten ihre Seiten vorsichtshalber abschalten, bis die Lücke geschlossen war.

Außerdem hat PHP2Shell gezeigt, wie unterschiedlich gut Systeme gepflegt werden. Viele Betreiber haben ihre Seiten vorsichtshalber vom Netz genommen. Das ist richtig und sicher, aber so weit hätte es oft nicht kommen müssen: Die Entwickler von PHP haben die Lücke am 21. Oktober sehr schnell geschlossen und Korrekturen bereitgestellt. Man musste sie nur einspielen.

Bei uns ging das von allein. Unsere gesamten Seiten (pangom.net) liegen bei unserem Hoster one.com, und der hat die Korrektur eingespielt, ohne dass wir etwas tun mussten. one.com schreibt in einer Mitteilung, dass es schon vor der offiziellen Korrektur vorübergehende Schutzmaßnahmen eingerichtet hat. Nach unserer Beobachtung war der Server binnen etwa zwei Stunden auf dem neuen Stand. Zusätzlich sitzt vor unserer Hauptseite ein Schutzdienst von Cloudflare, der verdächtige Anfragen schon abfängt, bevor sie den Server erreichen. Niemand muss nachts aufstehen und von Hand etwas einspielen. Man kann Technik so aufbauen, dass sie sich weitgehend selbst auf dem aktuellen Stand hält.

Auch ONA und die Pangom Digital Services waren von der Lücke betroffen. Sie war aber sehr schnell geschlossen, und wir hatten keine Ausfälle: Unser Server wäre auch mit der Lücke nicht angreifbar gewesen, weil weitere Sicherheitsprinzipien dahinterstehen. Die einzige Auswirkung war eine Fehlermeldung im ONA Monitor, der Verkehrsmeldungen nicht mehr darstellen wollte. Der Monitor merkt sich Meldungen zwischen, damit er nicht ständig nachfragen muss. Sind sie länger als acht Stunden nicht aktualisiert worden, zeigt er sie lieber gar nicht an als veraltete Informationen. Die VEJ-Seite war also deutlich länger offline.

Was bei den Betreibern der Verbundsysteme im Einzelnen passiert ist, wissen wir nicht. Von außen sieht es so aus, als hätte ein regelmäßiger Update-Prozess die Ausfälle verhindern können. Das betrifft nicht den Verbund selbst, sondern die Dienstleister, die ihm die Technik bereitstellen. Wir sind enttäuscht, dass das bei einem Teil der wirtschaftlichen Infrastruktur, zu der der Nahverkehr gehört, nicht besser klappt.

Wir gehen diesen Schritt also nicht, weil wir wollen, sondern weil wir sagen müssen: Zu viel wichtige Infrastruktur baut auf Systemen auf, die sich als unzuverlässig erwiesen haben. Deshalb stecken wir jetzt viel in Fehlerbehebungen und bringen die aktuelle Entwicklungsversion von Haverbreed für den Produktiveinsatz online – und arbeiten dann weiter. Sie kann zunächst genau das, was der ONA Monitor braucht und wo er bisher von Diensten abhängig ist, die nicht verlässlich genug sind. Schade, denn es hätte nicht viel Aufwand gebraucht.

Was Haverbreed heute kann

Fahrplandaten mit lokaler Politur. Grundlage sind die öffentlichen Fahrplandaten für Niedersachsen (das Standardformat heißt GTFS – im Grunde eine große Tabelle mit allen Haltestellen, Linien und Abfahrtszeiten). Haltestellen, Steige, Positionen, Linien und Fahrten werden redaktionell korrigiert und ergänzt. Diese Korrekturen liegen getrennt vom Import und gehen bei einem neuen Datenstand nicht verloren.

Interaktiver Liniennetzplan und Karten. Haltestellen und Linien im Kartenausschnitt, Linienwege entlang der Straße, Linienfarben nach offiziellen Vorgaben. Er wirkt wie eine digitale Haltestellentafel – nachgebaut. Echtzeitdaten sind in Haverbreed noch nicht enthalten, dafür braucht es Kooperationen mit den Datenhaltern. Technisch wäre mehr möglich: Haverbreed könnte in Ostfriesland für viele wichtige Fahrgastinformationen schon jetzt viel ablösen.

Verbindungssuche, Abfahrten, Kalender. Fahrten mit Umstiegen und Anschlüssen; Abfahrten je Haltestelle mit Steigen; Schulferien, Feiertage und Betriebstage für Niedersachsen werden berechnet statt geraten.

Strukturierte Meldungen. Eine Meldung ist bei Haverbreed mehr als Text: Sie wird mit Linien, Haltestellen und einzelnen Steigen verknüpft, mit Gültigkeit von–bis, Ersatzhaltestelle und Hinweisen. Daraus entstehen Warnungen in der Verbindungssuche, Markierungen auf der Karte und Ansagetexte. Neue Meldungen kommen im ONA Monitor als Benachrichtigung aufs Gerät, wenn man sie abonniert hat.

Meldungs-Eingang. Meldungen aus den Quellen werden gelesen, nach Zeitraum, Linien, Haltestellen und Ersatzhalten ausgewertet und der Redaktion als Vorschlag vorgelegt. Veröffentlicht wird erst nach redaktioneller Prüfung.

Streckenagent „Bussi“. Eine Anzeige für Fahrer und Streckenkunde auf dem Smartphone: Sie weiß per Handy-Ortung, wo der Bus gerade ist, zeigt die nächsten Halte und Anschlüsse, merkt Verspätungen und sagt Haltestellen und Baustellenhinweise an. Bussi und Ähnliches haben wir gebaut, weil es gebraucht wird, nicht weil es Geld bringt.

Was in den Fahrplandaten nicht stimmt

Nach unserer Auswertung (Stand der Daten: Oktober 2026) stehen in den öffentlichen Fahrplandaten Haltestellen, die nach unserem Kenntnisstand seit mehr als zehn Jahren außer Dienst sind und baulich nicht mehr existieren, aber als aktiv gekennzeichnet sind – obwohl keine einzige Linie sie mehr anfährt. Im VBN-Fahrplaner werden sie nicht mehr angezeigt, in den Daten sind sie weiter aktiv. Haltestellennamen werden intern bei den Verkehrsbetrieben und in den Bussen geändert, nicht aber in den Daten. Haltestellen wurden versetzt, die Daten blieben gleich. Beispiele: die Auricher Stiftsmühle und der Steig „Aurich Kreisvolkshochschule“, der zum Haus G der KVHS verlegt wurde. In Emden sind bei der Neutorstraße Steige vertauscht – dort, wo die Busse mitten auf der Straße wenden. Auf der Verbindung Emden–Aurich liegen etliche Steige auf der falschen Straßenseite. Im bundesweiten Bestand fehlen in Emden die wichtigste Stadtlinie und eine ganze Schülerlinie, die Varianten der Linien 2 und 3 sind unter einer Nummer zusammengefasst.

Haverbreed ergänzt und trennt diese Linien: Emden 1A, 1B, 1C, 2, 2A, 2B, 3, 3A, 3B, 5 und der Emden Shuttle als Rufbus.

Wir wollen den Zeigefinger nicht heben, aber wir halten das für lösbar: Eine ordentliche Wenn-dann-sonst-Abfrage in der Datenpflege würde solche Fälle abfangen. Wir wissen, dass es geht.

Beispiel: der gesperrte ZOB in Aurich

Als der ZOB in Aurich gesperrt war, hielten die Busse an der Sparkassen-Arena. Trotzdem schickte die Fahrplanauskunft Fahrgäste, etwa von der Auricher Handwerkskammer, weiter zum ZOB. Das ist ein unnötiger Umweg und kostet im Ernstfall Zeit, die Fahrgäste nicht haben – bis sie dort sind, ist der Bus an der Ersatzhaltestelle längst abgefahren.

Haverbreed bildet eine solche Sperrung als zeitlich begrenzte Meldung ab, die ein Computer versteht: ZOB gesperrt, Ersatzhaltestelle mit Steig je Linie (460/462 → Steig 1, 480/490 → Steig 2, 410/433 → Steig 3, 440 → Steig 4), entfallende Halte, Hinweise. Die Verbindungssuche und der Streckenagent berücksichtigen das und zeigen den richtigen Steig an.

Meldungen müssen dahin, wo die Leute schauen

Die Leute schauen nicht jeden Tag auf eine Webseite. Sie wollen Informationen dort sehen, wo sie sie brauchen: in der Navigation. Dort steht oft nichts – höchstens ein Satz und ein verlinktes PDF, das man auf 200 Prozent zoomen muss, weil es auf einem DIN-A4-Blatt klein gesetzt ist.

Warum werden Meldungen als Text erstellt und nicht mit Haltestellen verknüpft? Bei anderen Verkehrsbetrieben funktioniert das hervorragend; die Apps wissen, wie sie Fahrgäste umleiten. Wenn Beschwerden kommen, man habe von einer Änderung nichts gewusst, hört man gern, die Leute läsen eben keine Nachrichten. Aber wer Informationen nicht dort platziert, wo sie gebraucht werden, kann nicht erwarten, dass sie gelesen werden.

Das Meldesystem in Ostfriesland halten wir nach unserer Einschätzung für verbesserungswürdig. Das liegt nicht allein an den Menschen dort, sondern daran, dass vorhandene technische Möglichkeiten nicht genutzt werden. Wir schreiben das Jahr 2026, und strukturierte Meldungen sind im ÖPNV längst Standard.

Warum Meldungen im Monitor sind

Wir haben Anfang des Jahres bewusst entschieden, das Meldungssystem aus der ONA-Website in den ONA Monitor zu nehmen. Wir wollten redaktionelle Artikel von Fahrgastinformationen trennen, denn bei ONA sind wir hauptsächlich redaktionell. Der Monitor ist wichtig, weil es dafür keinen adäquaten Ersatz gibt, und deshalb entwickeln wir ihn weiter. Er bekommt jetzt das System im Hintergrund, das wir ständig verbessern, und das schon jetzt vieles pragmatischer löst als manche teuer erkaufte Fahrplan-App in unserer Region. Es geht um Informationsverbreitung: Social Media, Links, schnell an die Information kommen. Ein Fahrplan soll nicht wie ein Hieroglyphenblatt auf einem DIN-A4-Zettel aussehen, den man mit der Lupe liest, sondern ein interaktiver Aushang sein, der mitdenkt und automatisch dorthin scrollt, wo die nächste Abfahrt steht – so, wie wir es mit den Anschlussmonitoren in Georgsheil und Westerende (Ihlow) Fahnster Streek schon hinbekommen haben.

Der Praxistest im Bus

Wir sind mit Smartphones und Kopfhörern in den Bus gestiegen. Der Streckenagent erkannte zuverlässig, wo wir waren, zeigte den weiteren Fahrtverlauf, hielt Anschlüsse im Blick und spielte Baustellenansagen passend zur Position aus. Während die Bordtechnik im Bus (die Fahrzeugortung) zeitweise kein brauchbares Signal lieferte, bestimmten unsere einfachen Smartphones die Position weiterhin auf wenige Meter genau. Das ist keine Abrechnung mit der Bustechnik – es zeigt, was mit sauber entwickelter Software und vernünftig verarbeiteten Daten möglich ist.

Was jetzt passiert

  • In den nächsten Tagen: Haverbreed verlässt die Beta und geht in die erste aktive Version.
  • Seit dem 1. November: Der ONA Monitor 0.5.0 baut auf Haverbreed auf, das gilt für Meldungssystem, Fahrplan, Liniennetzplan und Karten.
  • Danach: Haverbreed wird weiterentwickelt. Es gibt einen eigenen Dev-Server zum Ausprobieren.
  • Zugang: Die Datenschnittstelle („API“, also der Zugang, über den andere Programme Daten abholen) lässt sich mit einem öffentlichen Schlüssel begrenzt ausprobieren: Er gilt für die eigenen Oberflächen und ist auf eine feste Zahl Anfragen pro Tag und Adresse beschränkt. Wer die Daten für eigene Anwendungen unbegrenzt nutzen oder selbst Daten einliefern möchte, meldet sich einmalig an und bekommt einen persönlichen Schlüssel („API-Key“). Die Zugangsverwaltung dafür bauen wir weiter aus.

Warum es hier keine Screenshots gibt

Das war eine bewusste Entscheidung unserer Hiwis: Beim Schritt aus der Beta wird sich optisch vermutlich noch einiges ändern. Und der ONA Monitor spricht für sich selbst.

Eine App?

Unsere Hiwis überlegen gerade, ob sie eine richtige App herausbringen, die man auch im App Store laden kann. Das ist mit Kosten verbunden, die eigentlich nicht nötig sind: Was der ONA Monitor jetzt schon gut kann, kann er auch auf der bestehenden Infrastruktur leisten, als PWA-basierte Web-App. Gemeint ist keine Seite, die lediglich in einem eigenen Fenster steckt, sondern eine, die von Anfang an für die Nutzung als App gedacht ist (Startsymbol auf dem Handy, volle Bildschirmansicht, auch bei schwachem Netz brauchbar). Entschieden ist noch nichts.

Mehr drin, als wir bestellt haben

Haverbreed kann deutlich mehr, als der ONA Monitor im Moment braucht – und das hat eine Vorgeschichte. Die Grundlage haben wir vor gut einem Jahr gelegt. Unsere Hiwis arbeiteten damals schon für ein anderes Projekt an einem ähnlichen Produkt, das genau so eine Datenquelle brauchte. Also haben sie gesagt: Wenn ihr auch so etwas braucht, schreiben wir das einmal und bauen unser Zeug darauf auf. Das passte intern perfekt, und so ist viel aus ihrem anderen Projekt in Haverbreed eingeflossen. Deshalb stecken Dinge darin, die man als Außenstehender, selbst wenn man technisch versiert ist, nicht erwartet. Und deshalb ist es auch so lange in Entwicklung.

Ein kleiner Spoiler dazu: Für dieses andere Projekt arbeiten die Hiwis an einem Dateiformat für Dienstpläne, dem „.shift“, und haben es gleich in Haverbreed eingebaut. Es ist noch nicht öffentlich und liegt intern in einem geschlossenen Bereich. Es soll einmal ein offener Standard werden, steckt aber noch in den Kinderschuhen, deshalb lassen wir vorerst nicht jeden heran, sondern nur Kooperationspartner. Wir sagen nur: Haverbreed kann das, und damit wäre es möglich, mit einer Web-App fast einen kompletten Fahrscheindrucker abzulösen. Mehr hohe Töne wollen wir noch nicht verlieren, weil wir daran weiterarbeiten wollen.

Das ist weit mehr, als wir wollten. Wir finden es richtig gut, denn wir können es nutzen. Und wir möchten uns an dieser Stelle ausdrücklich bei unseren Hiwis bedanken: Sie haben uns viel mehr gegeben, als wir bestellt haben, und wir nehmen es dankend an.

Zum Geld

Wir haben dafür nicht einen Cent bezahlt. Bezahlt haben wir mit Zeit und mit den Hostingkosten, sonst hat es nichts gekostet. Wir haben keinen Grund, damit Geld zu verdienen. Das ist nicht unser Stil, wir sind viel im Open-Source-Bereich und gemeinnützig aktiv und brauchen dafür nicht viel. Gegen Geld hat niemand etwas, aber wir sind nicht darauf angewiesen. Wir müssen allerdings überlegen, ob wir ein solches System einem Umfeld zur Verfügung stellen, das es nicht selbst hinbekommt, weil es nicht will, nicht kann oder in der Bürokratie festhängt. Darüber müssen wir reden.

Was Haverbreed künftig können soll

  • Echtzeitdaten: Verspätungen und Positionen, zunächst aus unserem Streckenagenten, später aus weiteren Quellen.
  • Automatischer Datenabgleich bei neuen Importen mit Übernahmevorschlägen.
  • Teilbare Meldungen mit Linkvorschau für Messenger und soziale Netzwerke.
  • Umleitungen und Ersatzfahrpläne als zeitlich begrenzte Linienwege.
  • Straßen- und Adressrouting sowie Mobilitätsangebote für Zubringerwege.
  • Weitere Regionen und Betreiber.

Der Name

Als Teil einer kleinen ostfriesischen Software-Klitsche sind wir auf Entwickler zugegangen und haben gefragt: Könnt ihr uns so etwas bauen? Die Antwort war Haverbreed. Was das auf Plattdeutsch heißt – Haferbrei, Haferbrot oder etwas dazwischen –, konnte uns bislang niemand abschließend erklären. Die Kurzform HAVER war dagegen schnell gesetzt: ein kleiner nerdiger Seitenhieb auf HAFAS.

Kommentar der Redaktion: Wir kriegen das hin

Ein träges, altes System entsteht dort, wo man auf etablierte Anbieter setzt, die nicht mehr tun als im Vertrag steht. Haverbreed ist kein Angriff auf irgendjemanden, sondern ein Angebot: lokale Kenntnisse, redaktionelle Meldungen und technische Fahrplandaten so verbinden, dass Information entsteht, die Fahrgäste tatsächlich nutzen können. Dass es geht, zeigen wir mit kleinem Aufwand, in kurzer Zeit und mit ganz normalen Smartphones.

Wer mitmachen oder Daten beisteuern möchte, ist eingeladen. Denn man kann es besser. Und genau das versuchen wir jetzt.

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